Über mich
Ich begann meine Karriere im Grafikdesign, und das prägt meine Arbeit bis heute: Mir ist wichtig, wie Produkte aussehen, sich anfühlen und ob Menschen sie tatsächlich nutzen können. Dadurch fällt es mir leicht, zwischen Designern, Entwicklern und Business-Stakeholdern zu vermitteln — ich spreche alle drei Sprachen.
2018 absolvierte ich berufsbegleitend einen MBA und wechselte ins Produktmanagement — dort fand ich meine Stärke: Probleme lösen und die Brücke zwischen Business und Technik schlagen. 2025 erwarb ich die PMP-Zertifizierung und formalisierte damit jahrelange Projekterfahrung mit agilen und klassischen Methoden.
Im Tagesgeschäft schreibe ich funktionale Spezifikationen mit ausführlichen Akzeptanzkriterien, steuere Sprints, betreue Kundenbeziehungen durch Konflikte und Change Requests hindurch und koordiniere cross-funktionale Teams. Ich habe Teams mit bis zu 14 Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Fachbereichen geleitet und dabei Stakeholder ausgerichtet, Sprint-Ziele erreicht sowie termin- und budgetgerechte Lieferung sichergestellt.
Außerdem beschäftige ich mich mit Leidenschaft damit, neue Werkzeuge zu erforschen und einzusetzen. Ich integriere KI in meinen Produkt-Workflow, um interaktive Frontend-Prototypen für die Validierung mit Stakeholdern zu erstellen und das Schreiben von Spezifikationen zu beschleunigen — das verkürzt Feedback-Schleifen und reduziert kostspielige Nacharbeit. Diese Fähigkeiten haben meine Arbeit in Fintech, Enterprise-Workflow-Systemen, Lokalisierung und eLearning geprägt — stets in schnelllebigen Umgebungen mit engen Fristen.
Diese Website selbst ist der Beweis für diesen Ansatz — ich habe sie mit Claude und Hermes (auf Basis der DeepSeek-API) gebaut, jede Zeile HTML und CSS selbst geschrieben und hoste sie auf meinem eigenen Linux-Server. Keine Templates, keine Page-Builder, keine Plattformen.
Ich habe außerdem AI Vocab Builder entwickelt, eine Flutter-App zum Vokabellernen — von der Idee über das UI-Design bis zur fertigen Entwicklung. Ein weiteres Beispiel dafür, wie ich mit KI-Werkzeugen von der Idee zum funktionierenden Produkt komme, ohne auf ein Entwicklungsteam warten zu müssen.
Während meines MBA-Studiums habe ich mich mit Verhaltenstheorien beschäftigt, insbesondere mit menschlichem und Konsumentenverhalten, was mein Interesse an den Motiven hinter Entscheidungen vertieft hat. Motivationsmodelle wie Maslows Bedürfnishierarchie, Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie und die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan haben eine anhaltende Leidenschaft für dieses Feld entfacht.
Dokumentationen wie The Push, The Social Dilemma, (Dis)Honesty: The Truth About Lies und Dan Arielys What Makes Us Feel Good About Our Work? haben mir diese Theorien in der Praxis gezeigt. Diese Erkenntnisse prägen meine Arbeit: Ich entwerfe Lösungen, die menschliche Psychologie und Verhalten berücksichtigen, damit Produkte nicht nur funktional, sondern für die Menschen, die sie nutzen, wirklich bedeutsam sind.
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